Interview: Video games studieren – was, wie, wo?

Wir sprachen with Prof. Dr. Freyermuth über aktuelle Studienangebote zum Thema Video games-Ausbildung Deutschland und sein Buch "Video games studieren – was, wie, wo?".

Making Video games: Erklär unseren Lesern, Buch geht.
Dr. Freyermuth: Der Band beschreibt, wie und wo man in Deutschland die Herstellung digitaler Spiele studieren kann – das Design von Video games, ihre audiovisual Gestaltung, ihre Programmierung, ihre Vermarktung. Und natürlich als Grundvoraussetzung für all diese Tätigkeiten: Wie und wo man so genannte "Video games Literacy" erwerben kann, die die Fähigkeit, Spiele als audiovisual Ausdrucksform verstehen und interpretieren zu können. Dafür braucht es Kenntnisse über die Geschichte der Video games, ihre Genres, ihre Wirkungen sowohl auf einzelne Menschen, die sie spielen, wie auch auf die gesamte Gesellschaft, unsere Kultur. One of many following topics is to be discovered on the idea of the above talked about research. Hochschulen – auf künstlerisch-wissenschaftliche Studiengänge, für die man nicht mehrere Zehntausend Euro an Studiengebühren bezahlen muss, wie sie personal Hoch9004

Making Video games: The place do you reside? Is it for junge Menschen geeignet, die an Spiele-Entwicklung interessiert sind?
Dr. Freyermuth: Ja, auf jeden Fall. Für zukünftige Studierende wie au für ihre Eltern, die das Studieren ja meist mitfinanzieren müssen und sich deshalb oft auch selbst informieren wollen, was inhaltlich in welchen deutschen Städten angeboten wird. Aber unsere Zielgruppe ist größer. Der erste Teil von Bands versammelt Lehr- und Forschungskonzepte von sechzehn Professorinnen Professoren, die an deutschen Hochschulen Video games unterrichten. Der zweite Teil gibt dann einen konzentrierten Überblick über neun Bachelor- und zehn Grasp-Studiengänge an zwölf deutschen Hochschulen. Studieninteressierte finden additionally Informationen zur Wahl richtigen Studienfaches und Studienortes. Aber die Informationen, die dieser Band bietet, auch wichtig und hilfreich für viele andere, die sich mit Video games beschäftigen. Zum Beispiel für Firmen, ob der aus der Video games-Branche oder aus anderen Branchen, wenn sie Kooperationspartner für Forschungsprojekte im Bereich digitaler Spiele suchen. Oder für die Vertreter von Institutionen und der Medien, wenn Sie Experience benötigen. Final however not least auch für Kolleginnen and Kollegen an Hochschulen, die solch Studiengänge für die Zukunft planen. Sie die der Gelegenheit, von den existierenden Ansätzen und Erfahrungen zu lernen. Denn daran, dass wir in Deutschland mehr Video games-Studiengänge benötigen, herrscht ja kein Zweifel.

Making Video games: Wo siehst of the Video games-Ausbildung die in Deutschland im internationalen Vergleich?
Dr. Freyermuth: Nun, im Vergleich zu den angelsächsischen und skandinavischen Ländern haben wir erst mit rund anderthalb Jahrzehnten Verspätung begonnen, an Stäatlichen Hochschulen Bildungsangebote einzurichten, um das Jahr 2010 herum. Diesen Rückstand holen wir allmählich auf, aber er besteht noch, quantitativ wie qualitativ. Andererseits haben wir immerhin die in dem Band beschriebenen Studiengänge – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern dieser Welt. Deshalb ist die Studentenschaft in den meisten deutschen Studiengangen recht worldwide. Ans Cologne Recreation Lab zum Beispiel kommen jedes Jahr Studierende aus über 30 Nationen. So far as kann man schon sagen was involved, it was die Quantität der Angebote angeht, dass die deutsche Video games-Ausbildung worldwide im Mittelfeld rangiert. Aber das ist natürlich zu wenig für eine der führenden Wirtschaftsnationen dieser Welt. Qualitativ hingegen, denke ich, können einige der deutschen Worldwide Angebote intestine mithalten. Bei der Quo-Vadis-Konferenz in Berlin werden wir übrigens genau diesen internationalen Vergleich anstellen: Am 9. April lassen wir einen Nachmittag lang deutsche Kolleginnen und Kollegen mit Lehrenden aus anderen Nationen über "Learning Video games" miteinander 19459009

Making Video games: Hat sich deiner Meinung nach in den letzten Jahren im Bereich der hochschulischen Ausbildung besonders verbessert? Wo hakt es noch?
Dr. Freyermuth: Flapsig gesagt: Verbessert hat sich en den letzten Jahren, dass die staatlichen Hochschulen überhaupt aufgewacht sind und begonnen haben, für digitale Spiele spezialisiert auszubilden. Haken tut es zum einen bei der Breite des Angebots. Jedes Jahr werden Hunderte von jungen Menschen abgewiesen, die Bachelor-Studiengänge im Bereich digitizer Spiele studieren wollen. Am Cologne Recreation Lab können wir nur andwa ein Zehntel derjenigen aufnehmen, die sich bewerben. Und haken tut es zum zweiten bei der Bandbreite des Angebots. Um digitale Spiele zu produzieren, braucht es – nicht anders als beim Movie – das Zusammenwirken einer Vielzahl von Talenten. Die meisten Studiengänge aber, die es heute in Deutschland gibt, beschränken sich auf ein oder zwei dieser notwendigen Spezialisierungen. Am Cologne Recreation Lab haben wir im BA-Studiengang immerhin drei Spezialisierungen: Design, Visible Arts, Programmieren. Aber auch fehlen noch zwei Spezialisierungen, die in der Praxis unabdingbar sind: Audio Design und Produktion. Beides können wir im Augenblick nur nebenbei unterrichten, nicht als eigene Spezialisierung. Die erfolgreichsten internationalen Hochschulen aber weisen diese Bandbreite auf. Additionally: Wir benötigen mehr Studiengänge in Deutschland und wir benötigen bei den existierenden Studiengängen eine größere Bandbreite an Spezialisierungen, um digitale Spiele adäquat lehren zu können.

Buchvorstellung
Video games studieren – was, wie, wo? von Björn Bartholdy, Linda Breitlauch, André Czauderna, and Gundolf S. Freyermuth ist Anfang 2019 im transcript Verlag erschienen und kann auf der Verlag Site. PDF file for Buchform for 39 Euro erworben werden. Das Buch gibt erstmals einen vergleichenden Überblick und führt zugleich in die folgenden Fachgebiete der hochschulischen Lehre und Forschung auf dem Gebiet digitaler Spiele ein: Recreation Research, Recreation Design, Recreation Arts, Recreation Informatics and Know-how sowie Recreation Economics and Producing Recreation Economics and Prod. Yesterday abgedruckte Leseprobe "Das Spiel ist das Interface: Bessere Spielerfahrung durch Interaktionsgestaltung" ist Teil dieses Buchs.

Prof. Dr. Gundolf S. Freyermuth is einer der beiden Gründungsdirektoren of the Cologne Recreation Lab an der TH Köln. Er unterrichtet is sleeping "Media and Recreation Research" and is the Autor der Einführung Video games | Recreation Design | Recreation Research (Verlag transcription: Bielefeld 2015).